Aitzendorf und Dittmannsdorf

Die Siedlungsgeschichte von Aitzendorf und Dittmannsdorf (Historie:) reicht, wie bei vielen Orten der Gegend, zurück bis in das 11. / 12. Jahrhundert. Die ersten schriftlichen Erwähnungen liegen, durch die beiden Personennamen Azzo und Dietmar abgeleitet, erst für das 14. Jahrhundert vor. Die Besiedlung erfolgte hauptsächlich durch rheinfränkische Siedler und Slawen.

Der Besucher erkennt noch heute in beiden Orten die einstige Anlage.
Während Aitzendorf als lockeres, ovales Angerdorf entstand, ist Dittmannsdorf, ein typisches einseitiges Reihendorf. Gut erhaltene Vierseitenhöfe, die vor etwa 150 Jahren entstanden, befinden sich seit Generationen in Familienbesitz und prägen ebenso das Dorfbild wie die kleinen alten und neuen Einfamilienhäuser.

Die zu den Höfen gehörenden Bauerngärten demonstrieren traditionelle und neue Anbauformen. Der verweilende, aufmerksame Besucher findet reizvolle Details, wie prächtig erhaltenes Fachwerk und kunstvoll verarbeitetes Porphyr an Fenstern und Säulen von Kummethallen.

Die 1999 in die Stadt Geringswalde eingegliederten Ortsteile befinden sie sich keineswegs im Dornröschenschlaf. Die landschaftlich reizvolle Lage, Naturnähe und dörfliches Flair bieten sich in ihrer Gesamtheit an, Gäste zu empfangen. Das Dorf, dass nicht mehr landwirtschaftlich genutzt wird, strebt eine Entwicklung im touristischen Bereich an. Die gute Erreichbarkeit, über die Bundesstraße 175, bietet dazu beste Voraussetzungen.

So kann man hier auf dem Reiterhof aktiv werden. Ob selbst reiten, oder mit 2 PS auf einem Kremser über's Land fahren, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. 

Ein kleines Schmuckstück im Dorfzentrum ist der 1995 nach historischem Vorbild neu gebaute Landbackofen.